Bühne und Kostüme für

ESKALATIONSMASCHINEN

Uraufführung

von Bernd Liepold-Mosser und Clara Luzia

Eine Koproduktion von Theater am Werk und Flying Opera

Premiere: Theater am Werk, Wien, 23.01.2026

Regie: Bernd Liepold-Mosser

Musik: Clara Luzia

Regieassistenz: Thyl Hanscho

 

mit: Isabelle Händler, Suse Lichtenberger, Lisa Schrammel 

 

Fotos: Victoria Nazarova

 

Eskalation ist die ultimative sprachliche Praxis der neuen extremen Rechten – und von fundamentalistischen Ideologien überhaupt. Ihr Ziel ist die größtmögliche Emotionalisierung auf dem schnellstmöglichen Weg. Damit wirken polarisierende Narrative mit hohem Erfolg und maximaler Click-Rate in den sozialen Medien, um jenseits von Fakten und Argumenten die Ressentiments der Menschen zu schüren. Unter dem Unschuldsmantel der freien Meinungsäußerung entfachen sie Shit-Storms der Erregung und treten Lawinen von Vorurteil und Verachtung los. Mit der Aufmerksamkeitsökonomie der Algorithmen halten sie ihre „Radikalisierungsmaschinen“ (Julia Ebner) am Laufen. Doch der Erfolg gibt ihnen Unrecht. Das Projekt dekonstruiert die rhetorischen Strategien der neorechten und rechtsextremen Politiken mit den Mitteln der sprachmusikalischen Performance, um sie in all ihrer abgründigen Gefährlichkeit dem Spott preiszugeben.